Studienausflug der „Amicale vun der Carnica“ & Cercle Apicole Redange nach Freudenstadt-Lauterbad im Schwarzwald unter der Leitung von Michel Collette

Eine Gruppe von 29 luxemburgischen und 3 saarländischen Imkern unternahm vom 13.-16. Juli 2017 einem Ausflug in den Schwarzwald.

Nach einer Kaffeepause am Frauenstein in der Pfalz ging es weiter nach Lauterbad zum Hotel Grüner Wald, wo wir herzlich empfangen wurden. Es ist dies wohl das einzige Hotel mit eigenem Bienenlehrpfad.

Nach dem Mittagessen stand ein geführter Stadtrundgang in Freudenstadt auf dem Programm. Die Stadtkirche hat als Besonderheit, dass sie zwei Kirchenschiffe besitzt, die im rechten Winkel zueinander stehen. Der Aufstieg in den Rathausturm bot bei sonnigem Wetter einen herrlichen Weitblick. Abends kollegiales und lustiges Zusammensein in einem Saal, der den Namen „Bienenkörble“ trägt.

Am 2.Tag besuchten wir die Alpirsbacher Brauerei, eine alteingesessene Brauerei wo mit dem berühmten Schwarzwälder Wasser gebraut wird. Die geführte Besichtigung war äußerst interessant, ganz und gar nicht trocken und schloss mit einem deftigen Mittagessen im Braustübl.

Am Samstagvormittag war ein Besuch bei Räucherspezialitäten Pfau in Herzogenweiler, angesagt. Unter dem Motto Genuss erleben, Qualität genießen, standen die Erklärungen zu den bekannten Schwarzwälder Räucherschinken und einer Vielzahl anderer Spezialitäten.

Nach dem Mittagessen besuchten wir den Bienenstand von Jörg Hubertus, Förster und 1. Vorsitzender des Imkervereins Freudenstadt. Auf seinem wunderschönen Bienenstand mit herrlichem Bering sollte es nicht an Gastfreundlichkeit fehlen. Eine Vielzahl von Themen wurde angesprochen: Bienenhaltung, Schwarzwaldhonig, Vermehrung, …

Der Abend schloss mit einem gemütlichen Erfahrungsaustausch im Hotel mit Herrn und Frau Hubertus.


Am Sonntag, den 16. Juli traten wir nach dem Frühstück den Heimweg an, nicht ohne noch dem auf einer Anhöhe bei Freudenstadt gelegenen «Duftrosengarten» einen Besuch abgestattet zu haben. Hier konnten wir einem ökumenischen Gottesdienst im Freien beiwohnen.

Am Schluss überreichte der katholische Pfarrer der evangelischen Pfarrerin eine Rose mit der obligaten Umarmung. Der Oberbürgermeister bemerkte hierzu, er hätte während einer Messe noch nie eine errötende Pfarrerin gesehen.


Bei diesem grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch und dem geselligen Zusammensein verfloss die Zeit im Nu.


Fotos: Raymond Kirsch
Text: Michel Collette, Franci Filbig